Wie schreibt man bcher


16.04.2021 11:57
Meghan und Harry: Schon frher Rassismus im Knigshaus
besser kennenzulernen und dort ein positives Bild ihrer Familie zu hinterlassen wie Priya Atwal im DW-Interview erklrt. Adaption ins Deutsche: Sabine Oelze. Das hat natrlich auch damit zu tun, dass die Fotografie (.) in den 1840-er Jahren in Mode kam sagt Atwal. Erstaunlicherweise war Knigin Victoria von der Idee begeistert und stimmte bereitwillig. Fr sie war die Tatsache entscheidend, ob eine Person knigliches Blut hatte oder nicht.". "Bridgertons" Queen ist Schwarze, auf dieser - wenngleich umstrittenen - These beruhe die Netflix-Serie "Bridgerton die 2021 zum berraschenden Streamingerfolg wurde.

Meghan Markle ist nicht die erste, die unter dem Rassismus des britischen Knigshauses leidet. "Flucht" aus dem kniglichen Leben, knigin Victorias Heiratsvermittlung funktionierte nicht. Der Hindu-Radscha hatte Gouramma auf einer Reise nach England in der Obhut der Knigin gelassen, in der Hoffnung, dass seine Tochter dort eine sichere Zukunft und einen Ehemann finden wrde. Duleep Singh mied Prinzessin Gouramma, nachdem es Gerchte gab, dass sie sich verliebt hatte und mit einem Diener durchbrennen wollte. Der Historiker Mario de Valdes y Cocom schrieb 1999 in einem Artikel, dass Charlotte die Tochter des deutschen Herzogs Karl Ludwig Friedrich von Mecklenburg (1708-1752) und seiner Frau Prinzessin Elisabeth Albertine von Sachsen-Hildburghausen sei und damit "in direkter Linie von Margaritade de Castro y Sousa. Prinzessin Gouramma (1841-1864) war die Tochter von Chikka Virarajendra, dem Herrscher von Coorg, einem kleinen unabhngigen Knigreich in Sdindien. Dass auch sie darin vorkamen, sieht Atwal als Beleg dafr, dass Victoria und Albert ihnen den Stellenwert von Familienmitgliedern beimaen.

"Es ist interessant, dass Knigin Victoria nicht in diesen Kategorien dachte. Maharaja Duleep Singh konvertierte zum Christentum, und die Knigin versuchte, ihn mit Gouramma zu verheiraten, "weil sie die Verbindung der beiden fr ideal hielt. Harpo Productions/Joe Pugliese/reuters Harry und Meghan beim Interview mit Oprah Winfrey im Mrz 2021. Knigin Victoria und die Kinder britischer Kolonien "Wenn man etwas tiefer in die Geschichte der Royals eintaucht, lassen sich noch weitere nicht-weie Personen in der Geschichte des englischen Knigshauses finden sagt Atwal. Der Historiker Mario de Valdes y Cocom schrieb 1999 in einem Artikel, dass Charlotte die Tochter des deutschen Herzogs Karl Ludwig Friedrich von Mecklenburg (1708-1752) und seiner Frau Prinzessin Elisabeth Albertine von Sachsen-Hildburghausen sei und damit "in direkter Linie. Die Absichten der Knigin waren dennoch zweideutig. In ihrer Familie soll es schwarze Vorfahren gegeben haben.

Das zeigten in der Vergangenheit schon die Schicksale von Prinzessin Margret, Prinz Charles, Prinzessin Diana, und nun auch von Prinz Harry. Auch eine indische Prinzessin machte. "Nicht-weie Mndel waren wie Familienmitglieder" "Es war fr mich faszinierend zu sehen, dass es in den Familienfotoalben, die Knigin Victoria und Prinz Albert zusammenstellten, auch Fotos von Prinzessin Gouramma, Sarah Forbes Bonetta, Maharaja Duleep Singh und seinen Kindern zu finden sind. William West/AFP/Getty Images Nicht nur die britische Presse berichtet ber das Interview mit Herzogin Meghan. Deshalb wollte sie so werden wie sie erklrt die Oxford-Forscherin und betont, dass sich - wenngleich die Geschichten von Meghan und Gouramma unterscheiden - ihr Bedrfnis, dem Druck und den Erwartungen, der Etikette des kniglichen Lebens zu entkommen, hnlich stark war. Imago images/Design Pics Queen Victoria versuchte ein weltoffenes Bild zu vermitteln, indem sie Kinder des Commonwealth an ihren Hof holte. War das Viktorianische England fortschrittlicher als die Royals heute? Die Wissenschaft fngt erst jetzt an, darber zu forschen antwortet Atwal der DW und fgt hinzu, dass Knigin Victoria zwar die nicht-weien Kinder in den Schoss ihrer Familie holte, aber bereit war, ihr Mndel Duleep Singh abzustoen, als er eine Englnderin heiraten wollte. "Deshalb wurde die Rolle der Knigin mit einer ethnisch gemischten Schauspielerin (Golda Rosheuvel, Anm. War das Viktorianische England fortschrittlicher als die Royals heute?

Zu diesem Kreis gehrten sowohl Prinz Duleep Singh und Prinzessin Gouramma aus Indien als auch Sarah Forbes Bonetta, ein afrikanisches Waisenkind aus dem heutigen Nigeria, das Knigin Victoria ebenfalls zu ihrer Patentochter machte. In der Serie "Bridgerton" stehen schwarze Adelige im Mittelpunkt. Dass auf den Angehrigen des britischen Knigshauses ein schwerer Druck lastet, ist keine Neuigkeit. Liam Daniel/Netflix/Everett Collection/picture alliance In der Serie. Dazu gehrten auch "intensive Prfungen durch ihre Vormnder oder durch die britische Gesellschaft, weil sie das Patenkind der Knigin war so Atwal. Queen Victoria versuchte ein weltoffenes Bild zu vermitteln, indem sie Kinder des Commonwealth an ihren Hof holte. Meghan ist keineswegs die erste nicht-weie Person im britischen Knigshaus.

"Nicht-weie Mndel waren wie Familienmitglieder" "Es war fr mich faszinierend zu sehen, dass es in den Familienfotoalben, die Knigin Victoria und Prinz Albert zusammenstellten, auch Fotos von Prinzessin Gouramma, Sarah Forbes Bonetta, Maharaja Duleep Singh und seinen Kindern zu finden sind. Atwal ist der Ansicht, dass zu dieser Zeit das Konzept von Rasse nicht durch die Hautfarbe definiert wurde. Autor: Manasi Gopalakrishnan, weiterlesen. Haben sich die Ansichten des britischen Knigreichs in den letzten 150 Jahren verndert? Sie sah Menschen wie Gouramma, Sarah Forbes Bonetta, Duleep Singh (.) gewissermaen als Verwandtschaft, als Ebenbrtige. Da wre etwa Knigin Charlotte (1744-1818 die 1761 Knig Georg III.

Die Forschung ist sich darber allerdings uneinig. Die Wissenschaft fngt erst jetzt an, darber zu forschen antwortet Atwal der DW und fgt hinzu, dass Knigin Victoria zwar die nicht-weien Kinder in den Schoss ihrer Familie holte, aber bereit war, ihr Mndel Duleep Singh abzustoen, als er eine Englnderin heiraten wollte. Bedeutet dies, dass die britischen Royals in der Vergangenheit fortschrittlichere Ansichten vertraten als heute? Knigin Victoria und die Kinder britischer Kolonien "Wenn man etwas tiefer in die Geschichte der Royals eintaucht, lassen sich noch weitere nicht-weie Personen in der Geschichte des englischen Knigshauses finden sagt Atwal. "In den Briefen, die ich gefunden habe (.) ging es vor allem darum, dass sie ein anonymes Leben fhren wollte. Jahrhunderts blich, so der britische Autor William Dalrymple, der seine eigene gemischt ethnische Abstammung in dem Buch "White Mughals: Love and Betrayal in Eighteenth-Century India" beschreibt.

Genauso wie im Fall von Meghan Markle stand damals die Frage im Raum: "Wie werden die Kinder aussehen?". Red.) besetzt sagt Atwal. In einem Tweet schreibt Atwal, dass sie erstaunliche Parallelen zwischen Meghan Markles Geschichte und der von Prinzessin Gouramma von Coorg, einem Adoptivkind Knigin Victorias, sehe. Diese Fotografien seien aber wohl auch deshalb erstmals in einem Familienalbum aufgetaucht, weil es so etwas in dieser Art zuvor noch nicht gegeben habe. In ihrem Buch untersuchte sie die Schicksale der Patenkinder von Knigin Victoria (1819-1901) und auch deren Herkunft: "Huptlingshuser aller kolonisierten Gebiete, die zu Grobritannien gehrten".

Prinzessin Gouramma (1841-1864) war die Tochter von Chikka Virarajendra, dem Herrscher von Coorg, einem kleinen unabhngigen Knigreich in Sdindien. Zu diesem Kreis gehrten sowohl Prinz Duleep Singh und Prinzessin Gouramma aus Indien als auch Sarah Forbes Bonetta, ein afrikanisches Waisenkind aus dem heutigen Nigeria, das Knigin Victoria ebenfalls zu ihrer Patentochter machte. Meghan Markle, Duchess von Sussex und Frau von Prinz Harry, steigen Trnen in die Augen, als sie im TV-Interview mit der Talk-Masterin Oprah Winfrey folgenden Satz sagt: "In den Monaten, in denen ich schwanger war, ging es immer wieder. Nicht-weie Adlige im viktorianischen England? Der Hindu-Radscha hatte Gouramma auf einer Reise nach England in der Obhut der Knigin gelassen, in der Hoffnung, dass seine Tochter dort eine sichere Zukunft und einen Ehemann finden wrde. . "Es ist interessant, dass Knigin Victoria nicht in diesen Kategorien dachte. In ihrem Buch untersuchte sie die Schicksale der Patenkinder von Knigin Victoria (1819-1901) und auch deren Herkunft: "Huptlingshuser aller kolonisierten Gebiete, die zu Grobritannien gehrten".

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